TSF-W

 

Das Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (kurz: TSF-W) ist eine Weiterentwicklung des TSF und in der DIN 14 530 – 17 genormt. Zusätzlich zu seinem Vorgänger besitzt es nun auch einen eigenen Löschwassertank mit einem Inhalt von mindestens 500 Litern, der über einen Schlauch an die Tragkraftspritze angeschlossen ist. Das Fahrzeug verfügt außerdem über eine Schnellangriffseinrichtung oder eine so genannte „Vorrichtung zur schnellen Wasserabgabe“, d.h. ein zusammengekuppelter, in Buchten gelegter C-Schlauch. Dieses Fahrzeug ist in der Regel in Kofferbauweise mit drei bis fünf Geräteräumen ausgeführt und hat eine zulässige Gesamtmasse von 6,3 Tonnen. In Bayern dürfen TSF-W eine zulässige Gesamtmasse von bis zu 7,5 Tonnen haben.[3] Das TSF-W verfügt über eine feuerwehrtechnische Standardbeladung für eine Löschgruppe und eine Zusatzbeladung, deren Zusammensetzung entsprechend der Massereserve vereinbart werden kann, diese kann zum Beispiel die Zusatzmodule „Motorsäge“, „Strom“, „Beleuchtung“ oder „Schaum“ enthalten[4]. Weiterhin ist auch ein Mittleres Löschfahrzeug genormt, das die Lücke zwischen TSF-W und dem Löschgruppenfahrzeug 10 schließt.

TSF-W
Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser
Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser
Fahrzeugdaten
Abkürzung: TSF-W
Land: Deutschland
Besatzung: 0/1/5
Tragkraftspritze: PFPN 10-1000
Löschwasser: 500 bis 750 Liter
Löschpulver: 6 Kilogramm
Zul. Gesamtmasse: 6.300 Kilogramm
Antrieb: vorrangig Straße

Quelle: Wikipedia